stell dir vor es ist krieg, und keiner geht hin...

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Spießerbraut oder Drehbuchautorin?

In einem Song von „Früchte des Zorns“ heißt es „Wenn es einen Film über dein Leben gäbe, würdest du ihn dir dann anschauen?

Mein Leben sah bisher ziemlich planmäßig aus. Krabbelgruppe, Kindergarten, Schule. Bis dahin schafft’ s fast jeder. Freundschaften schließen, die erste große Liebe. Ein bisschen Abenteuer auf Partys und frischen Wind in den Alltagstrott bringt der alljährliche Sommerurlaub.

Nein, dass macht noch keinen interessanten Film aus. Aber vielleicht das, was die Zukunft bringt?

Vorgenommen habe ich mir da auch das übliche. Abi, Studium, soliden Beruf. Eigentlich. Denn uneigentlich will ich viel lieber nach dem Abi ein Jahr ins Ausland und als Aupair oder ähnliches arbeiten. Aber ist das so klug? Immerhin heißt es ja, dass kein Arbeitgeber es gerne sieht, wenn der Bewerber zwischendurch ein Jahr auf der faulen Haut gelegen hat. Und überhaupt, sollte man sich nicht schnellstmöglichst einen Studiumsplatz angeln?

Nach dem Studieren will ich Bücher schreiben, denn das Schreiben macht mir einfach wahnsinnig viel Spaß. Außerdem möchte ich mit meinen Texten auch etwas sagen und nicht nur sinnlos daher palavern wie so mancher Politiker.
Aber wer kann schon von Luft und Tinte leben? Das bedeutet ein „sicherer“ Beruf ist zunächst von Nöten.
Und dann? Dann steckt man erst mal in seiner Arbeit drin und kann sich nicht einfach mal ne Auszeit nehmen, um zum Beispiel Kinder zu kriegen. Dabei wollte ich doch eine Familie gründen.

Nun stellt sich also die Frage: Spießerbraut werden oder das Drehbuch für meinen Lebensfilm selber schreiben?
Ich weiß es nicht, aber eins steht fest, den Film über mein Leben will ich nicht sehen, schließlich lebe ich es ja, das sollte reichen.
21.9.06 19:39


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Mein Freund der Herbst

Dieser Text ist zwar schon älter, aber ich habe ihn kürzlich wieder gefunden und etwas überarbeitet, um ihn nun trotzdem on zustellen. Have fun, read it.

Der Winter ist zwar meist kalt, aber mit etwas Glück auch weiß. Außerdem ist er die Jahreszeit der Nächstenliebe schlechthin, auch wenn es irgendwie makaber ist, dass den meisten von uns nur einmal im Jahr warm ums Herz wird und sie nur dann an ihre Mitmenschen denken.

Das Frühjahr bringt wieder Farbe ins Spiel und die sogenannten „Frühlingsgefühle“ vertreiben die grauen Schlechtwetter Depressionen.

Wenn dann endlich der Sommer anbricht, reißen wir uns die bunten Klamotten vom Leibe und gehen schwimmen oder liegen einfach am Strand und tun nichts.

Wie dem auch sei, jeder mag eine Jahreszeit besonders gerne, doch die wenigsten denken dabei an den Herbst.
Die meisten klagen über dass nass-kalte Wetter, die früh eintretende Dunkelheit und überhaupt wird Gevatter Herbst gern als ungemütlich bezeichnet!

Doch stellt euch mal vor, der Sommer geht zu Ende, und was kommt dann? Der Winter! Erst 35°C im Schatten und Bikini und im nächsten Moment Zähneklappern und Pudelmütze!
Und wer schon mehr als ein paar Winter erlebt hat, weiß, wie hart es ist, in der kurzen Vorweihnachtszeit alle Geschenke zu planen und zu besorgen.

Dafür gibt es den Herbst! Er sorgt dafür, dass wir uns sowohl gedanklich wie auch körperlich auf den Winter umstellen. Im Frühling kommt die Vorfreude auf den Sommer und im Herbst? Na klar, die Freunde auf den Winter!
Nicht zu vergessen, färbt er die Blätter an den Bäumen schön bunt, bevor sie runter fallen. Und was gibt’s tolleres als durch einen Haufen knirschender Herbstblätter zu laufen?

Darum diskriminiert nicht weiter den Herbst, ohne den es ja auch nur noch drei Jahreszeiten gäbe, und das Jahr viel zu schnell rum wäre, sondern freut euch, dass er da ist, selbst wenn euch das schlechte Wetter auf den Keks geht.
Apropos Keks: Wenn’s draußen stürmt und man gemütlich im Warmen sitzt, Musik hört und Gebäck knabbernd in ´nem dicken Buch schmökert - dann ist der Herbst alles andere als ungemütlich!
27.9.06 19:50





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