stell dir vor es ist krieg, und keiner geht hin...

  Startseite
    Schokolade
    Quarktasche
    The Marius Horror Show
  Archiv
  Gästebuch
  Abonnieren
 



  Freunde
    dope34
    - mehr Freunde




  Links
   anni
   belaaa
   lisa
   zusi
   fabian
   dope34



http://myblog.de/ohyeah

Gratis bloggen bei
myblog.de





alles wegtanzen

Ich könnte durchdrehen. Ausflippen. Aufspringen. Der Stuhl kippt um, fällt zu Boden.
Ich tanze, will die Musik spüren, drehe das Radio lauter. Der Bass dröhnt, ich tanze, versuche meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Tanzen, springen, wirbeln. Die Musik peitscht mich auf. Ich vergesse mich in ihr, doch verharre nicht in stiller Melancholie. Nein ich drehe mich immer schneller, lasse die Arme rumwirbeln, gegen meinen Körper knallen und werfe sie dann wieder durch die Luft. Für einen Moment vergesse ich, wo ich bin.
Die Musik strömt durch meine Ohren in meinen Körper, nimmt ihn vollkommen ein, ja kontrolliert ihn. Durch meine Adern fließt nun der Takt, ich atme Melodie. Das Lied endet.

Ich tauche wieder in die Wirklichkeit ein, nein besser gesagt, ich tauche auf, an die Oberfläche des Tanzes und atme nun wieder die Wirklichkeit.
Und schon bin ich wieder gefangen, meine Gedanken haben mich eingeholt und wirbeln wie zuvor meine Arme durch meinen Kopf. Klatschen gegeneinander. Ich lasse mich auf den Boden fallen. Genauso wie der Stuhl. Mit den wirren Gedanken sind auch die noch verworreneren Gefühle wieder da. Ich weiß nicht wohin mit meinen Gedanken und Gefühlen. Raus mit ihnen aus meinem Kopf!

Da klingt auch schon das nächste Stück im Radio an. Ebenfalls eine laute Nummer. Schnell kommt die Band in Fahrt und spielt mitreißend. Ich werde ebenfalls mitgerissen so wie sicherlich hunderte andere, die jetzt vor dem Radio sitzen. Schnell bin ich aufgesprungen, diesmal fällt der Stuhl nicht, weil er ja immer noch auf dem Boden liegt.
Meine Arme wirbeln wieder, ich drehe mich schnell im Kreis, will die dummen Gedanken und die noch dümmeren Gefühle wegwirbeln. Ja, fort mit euch. Ich will tanzen, tanzen, tanzen. Und mich drehen, damit ich nicht durchdrehe. Ich brauche keine Luft zu holen, bevor ich untertauche, denn jetzt atme ich wieder die Melodie, spüre den Takt durch meine Adern pulsieren. Ich tanze, drehe mich, wirbele meine Arme hoch.
Wirbel alles weg.
20.1.07 19:58


Werbung





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung